Fischer sieht Mainz vor „einem wegweisenden Spiel“ 

Urs Fischer muss Stefan Bell in der Startelf von Mainz 05 ersetzen. Nachdem Andreas Hanche-Olsen einen Rückschlag erlitten hat, kommt der FSV-Trainer an Kacper Potulski kaum noch vorbei. Zeit, um am Freitag seinen 60. Geburtstag zu feiern, hat Fischer wenig.

60. Geburtstag wird zur Nebensache

Urs Fischer gab sich wie gewohnt zugeknöpft, was die Änderungen in der Mainzer Startelf betrifft. „Es wird also jemand für Stefan Bell spielen“, erklärte er bei der Spieltags-Pressekonferenz am Donnerstag. Der Kreis der Kandidaten ist allerdings kleiner geworden. „Bei Andreas Hanche-Olsen hat es einen kleinen Rückfall gegeben. Er war schon sehr nahe dran, zurückzukommen, aber auch das gehört im Fußball dazu“, so Fischer.

Als der Trainer gefragt wurde, ob sich Bell durch seine starken Leistungen unverzichtbar gemacht habe, antwortete er: „Das ist ein starkes Wort. Jeder ist ersetzbar, aber natürlich tut uns der Ausfall weh. ‚Bello‘ war wirklich gut unterwegs. Zum Glück ist es nicht allzu schlimm, es hätte auch anders ausfallen können.“ Bei dem 34-Jährigen wurde eine Innenbandzerrung im Knie diagnostiziert.

Angesichts der vielen Kopfballgegentore muss das Fehlen von Bell in Bezug auf die Quote bei Luftzweikämpfen keine Verschlechterung bedeuten. Während Bell auf eine Quote von 57 Prozent kommt, warten seine Herausforderer Kacper Potulski mit 61 und Hanche-Olsen mit 68 Prozent gewonnener Luftduelle auf. Damit übertreffen sie auch die Werte der anderen Stammkräfte in der Dreierkette: Stefan Posch kommt auf 56 und Dominik Kohr auf 53 Prozent. Hanche-Olsen steht zwar für den Bestwert, doch nach einem Rückfall befindet er sich wieder in der Reha.

Auch Stammtorwart Robin Zentner befindet sich dort nach wie vor, obwohl es zuletzt so aussah, als könne er bald wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. „Es braucht einfach noch Zeit. Wenn er dann wieder am Mannschaftstraining teilnimmt, ist er ganz nah dran“, erläuterte Fischer. Beim ausverkauften Spiel gegen den Hamburger SV am Freitagabend (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker) wird wieder Daniel Batz zwischen den Pfosten stehen.

Spielanalyse statt Geburtstagsparty

Fischer feiert am Spieltag übrigens seinen 60. Geburtstag, wobei „feiern” nicht ganz zutrifft. „An meinem 50. war ich mit dem FC Basel im Hotel“, erzählt der Trainer. Tags darauf gewann sein Team 5:1 gegen den FC Vaduz. Zum 60. erwartet Fischer mit Mainz „ein wegweisendes Spiel“. Zeit zum Feiern mit den angereisten Familienmitgliedern bleibt nicht wirklich. „Gegen Mitternacht komme ich aus dem Stadion und fahre zurück zum Trainingsgelände. Dann muss ich noch die Analyse für Samstagmorgen vorbereiten …“, skizziert Fischer seinen Zeitplan.

 Urs Fischer muss Stefan Bell in der Startelf von Mainz 05 ersetzen. Nachdem Andreas Hanche-Olsen einen Rückschlag erlitten hat, kommt der FSV-Trainer an Kacper Potulski kaum noch vorbei. Zeit, um am Freitag seinen 60. Geburtstag zu feiern, hat Fischer wenig. 

 

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