Im Zuge der aktuellen Diskussion um die Schiedsrichterleistungen geht Schiri-Chef Knut Kircher in die kommunikative Offensive. Am Samstag wird er erstmals live zu Entscheidungen Stellung nehmen.
Kommunikationsoffensive in der Krise
Schiedsrichter-Chef Knut Kircher sorgt für ein Novum. Der Geschäftsführer der DFB Schiri GmbH wird bei der Konferenzschaltung von DAZN an diesem Samstag live kommentieren. Dabei wird der 57-Jährige gemeinsam mit den Kommentatoren des kostenpflichtigen Sportsenders im Studio sitzen und zu strittigen Szenen Stellung nehmen, wie DAZN bestätigte.
Kircher wird bereits von 14.30 Uhr an bei der Vorberichterstattung im Einsatz sein. Auch bei der Highlight-Sendung nach Abpfiff kann er befragt werden. Der frühere Bundesliga-Referee arbeitet seit Juli 2024 als Geschäftsführer Sport und Kommunikation der DFB Schiri GmbH und ist Nachfolger von Lutz Michael Fröhlich.
Zuletzt hatte sich Kircher im kicker-Interview der Kritik an den aktuellen Leistungen der Referees gestellt. „Ich empfinde die Schiedsrichter-Leistungen insgesamt nicht als instabil, sondern wir müssen punktuell nachbessern“, hatte er verteidigend gesagt, sich aber zugleich kritisch etwa zum höchst umstrittenen Elfmeter im Spiel des 1. FSV Mainz 05 gegen den FC Augsburg (2:0) geäußert und Versäumnisse des VAR Johann Pfeifer benannt. Dieser setzt am Wochenende wegen eines Auslandseinsatzes in Griechenland aus.
Im Zuge der aktuellen Diskussion um die Schiedsrichterleistungen geht Schiri-Chef Knut Kircher in die kommunikative Offensive. Am Samstag wird er erstmals live zu Entscheidungen Stellung nehmen.
