Bei seiner Bundesliga-Premiere konnte Hugo Bolin gleich Eigenwerbung betreiben. Ein ausdrückliches Lob entsendete Eugen Polanski wegen des Gladbacher Winter-Neuzugangs an die eigene Scouting-Abteilung.
Schon ein Kandidat für die Startelf
Im Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen lief am vergangenen Samstag die 78. Minute, als Hugo Bolin erstmals die Bundesliga-Bühne betrat. Der 22-Jährige, am Deadline Day aus Malmö gekommen, versprühte direkt Energie und sammelte Pluspunkte beim Publikum. Er half dabei mit, zumindest den einen Punkt im Borussia-Park zu behalten.
Vor dem Auswärtsspiel in Frankfurt am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) schwärmte Gladbachs Cheftrainer Eugen Polanski nun vom Schweden, der in der Schlussviertelstunde gegen die Werkself bereits die „richtige Balance zwischen rechter und linker Seite“ hergestellt hätte.
Darauf angesprochen, dass Bolin mit dem „gewissen Etwas“ gesegnet sei, entgegnete Polanski: „Großes Kompliment ans Scouting, an Rouven (Sportchef Schröder, Anm. d. Red). Da haben wir glaube ich echt einen Spieler dazubekommen, der sehr viel Frische und sehr viel Qualität mitbringt.“
„Jetzt müssen wir abwägen“
Ist Bolin durch seinen ansprechenden Kurz-Einsatz nun sogar ein Startelf-Kandidat für Frankfurt? Polanski bremste zunächst: „Man darf nicht vergessen, dass er in einer anderen Phase der Saison ist – in Skandinavien hatten sie keine Saison mehr. Er hat noch Europa League gespielt, hatte dann Pause und drei Wochen Vorbereitung. Er hat auch beim Spielersatztraining nach Leverkusen gesagt, dass er genau dieses Training jetzt gerade braucht. Das ist für ihn diese Vorbereitung.“
Für die vollen 90 Minuten reiche es bei Bolin wohl eher nicht. Was das Trainer-Team vor eine Aufgabe stellt: „Jetzt müssen wir abwägen, ob es besser ist, ihn von der Bank zu bringen, um dann Schwung reinzubringen, oder ihn mal starten zu lassen in der Gewissheit, dass es wahrscheinlich für 90 Minuten noch nicht reicht.“
In beiden Fällen wäre Polanski aber „sehr, sehr zufrieden, wenn er die gleiche Qualität mitbringt, die er im Training zeigt, und in den Einsatzminuten gegen Leverkusen gezeigt hat“.
Bei seiner Bundesliga-Premiere konnte Hugo Bolin gleich Eigenwerbung betreiben. Ein ausdrückliches Lob entsendete Eugen Polanski wegen des Gladbacher Winter-Neuzugangs an die eigene Scouting-Abteilung.
