Chabot begeistert Hoeneß – Stiller droht auszufallen 

Der VfB Stuttgart empfängt Köln am Samstag mit ein paar personellen Fragezeichen. Jeff Chabot dagegen wird gegen seinen Ex-Klub definitiv starten – bei ihm gerät Sebastian Hoeneß ins Schwärmen.

VfB ohne Nartey, aber mit Tiago Tomas

Beim Versuch, den Ausrutscher am Millerntor vergessen zu machen, muss der VfB Stuttgart womöglich auf seinen Taktgeber verzichten. Angelo Stiller, beim 1:2 auf St. Pauli ähnlich schwach wie seine Teamkollegen, konnte wegen einer leichten Erkältung in dieser Woche noch nicht trainieren. Auch wenn Besserung in Sicht ist, ahnt Trainer Sebastian Hoeneß, den selbst ein Infekt plagt: „Es wird eng bis Samstag.“

Dann empfängt der VfB im Abendspiel (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker) den 1. FC Köln und wäre ohne Stiller gewiss geschwächt. „Ange ist für uns weiterhin der Faktor, der unser Spiel besser macht“, wehrte sich Hoeneß auf seiner Pressekonferenz am Samstag gegen kritische Nachfragen. „Ich kann keine Formschwankung erkennen.“ Als Stiller-Ersatz auf der Doppelsechs stünde Chema bereit.

Hoeneß freut sich über Tiago Tomas‘ Rückkehr

Erneut nicht einsatzfähig ist neben Lazar Jovanovic – und Dauer-Pechvogel Justin Diehl – auch Nikolas Nartey. Der Däne soll immerhin am kommenden Donnerstag wieder zur Verfügung stehen, wenn die Stuttgarter im Hinspiel der K.-o.-Runden-Play-offs in der Europa League bei Celtic gefordert sind.

Positivere Nachrichten gibt es am Ende einer ausnahmsweise spielfreien Woche inklusive zweier freier Tage von Dan-Axel Zagadou („im Aufbautraining, macht schon große Teile mit“), Luca Jaquez („voll integriert, fast bei 100 Prozent Training“) und Tiago Tomas, der wegen Oberschenkelproblemen in diesem Kalenderjahr noch gar nicht im Kader stand. „Er ist endlich wieder eine Option“, freut sich Hoeneß. „Er gibt uns Sachen, die wir in den letzten Wochen hätten gebrauchen können: die Tiefe, das Vertikale.“

„Jeff hat einen richtigen Sprung gemacht“

Noch weitaus mehr in Schwärmen geriet Hoeneß, als er auf das Geburtstagskind angesprochen wurde: Abwehrchef Jeff Chabot, der auf St. Pauli eine Pause erhalten hatte und schmerzlich vermisst worden war. „Jeff war der einzige Spieler in diesem Jahr, der jedes Spiel begonnen hat. Dass ich Jeff sehr ungern gerade rausnehme, ist in den letzten Wochen und Monaten sichtbar geworden.“

Gegen seinen Ex-Klub werde er am Samstag beginnen, verriet Hoeneß vorab. „Jeff ist der zentrale Verteidiger für uns, das muss man schon sagen. Er gibt uns Stabilität, Sicherheit und eine Riesenqualität in der Luft. Er ist im Spielaufbau richtig gut unterwegs, hat sich da sehr, sehr gut entwickelt, leitet jetzt auch Situationen ein – mit Bällen zwischen die Linien, aber auch welche hinter die Linie sieht man immer wieder. Jeff hat einen richtigen Sprung gemacht.“

Mit nun 28 Jahren sei er „ein richtig alter Hase, vor allem in unserer Mannschaft“, scherzte Hoeneß und fügte ernst an: „Sowohl sportlich als auch charakterlich ist er ein absoluter Leader in unserer Mannschaft. Er ist lernwillig, demütig, trotzdem sehr selbstsicher in seinem Auftreten. Und auf dem Platz auch mal lauter, wenn es sein muss.“

Zuletzt war Chabot, der mit einem kicker-Notenschnitt von 2,81 gleichauf mit Bayerns Jonathan Tah das Innenverteidiger-Ranking anführt, bereits mit der deutschen Nationalmannschaft in Verbindung gebracht worden. Einst spielte er viermal für die U 21.

 Der VfB Stuttgart empfängt Köln am Samstag mit ein paar personellen Fragezeichen. Jeff Chabot dagegen wird gegen seinen Ex-Klub definitiv starten – bei ihm gerät Sebastian Hoeneß ins Schwärmen. 

 

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