Gruda hat die WM noch im Hinterkopf 

Seit Montag ist Brajan Gruda ein Spieler von RB Leipzig, zumindest bis zum kommenden Mai. Über die Leipziger will der deutsche U-21-Nationalspieler eventuell noch den Sprung zur WM in den USA, Kanada und Mexiko schaffen.

Leipzigs Zugang stellt sich vor

In einer Hinsicht hat der neue Offensivspieler von RB Leipzig schon mal ein Ausrufezeichen gesetzt. Gemeinsam mit einem Kumpel hat Brajan Gruda die etwa 1050 Kilometer von Brighton an der englischen Südküste nach Leipzig im Auto hinter sich gebracht. „Es ging alles ein bisschen schnell. Ich bin ein halbes Jahr hier und brauchte ein paar Sachen. Da lohnt es sich, das Auto vollzumachen“, begründete der Neuzugang von Brighton & Hove Albion am Donnerstag im Rahmen einer Medienrunde seine Entscheidung gegen das Flugzeug. „Die Tour war ein bisschen lange, aber entspannt.“

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Seit Montag befindet sich der 21 Jahre alte Offensivakteur in Leipzig. Dort soll er wieder an die Leistungen anknüpfen, die ihn in der Saison 2023/24 zum Shooting Star bei Mainz 05 machten und dafür sorgten, dass Gruda in den Fokus der Premier League geriet. In Brighton ist es zuletzt für den dribbelstarken Techniker nicht mehr so gelaufen. In der laufenden Runde stehen zwar 18 Einsätze für Brighton in der Liga zu Buche, aber nur acht in der Startelf.

In Leipzig will der deutsche U-21-Nationalspieler häufiger von Beginn an spielen. „Ich war schon immer mit RB im Austausch. Der Verein passt zu mir, und der Spielstil“, sagt Gruda, der sich im 4-3-3-System der Sachsen als „rechter Achter“ sieht. „Ich kann im Zentrum spielen. Ich kann außen spielen. Hauptsache, ich kann der Mannschaft helfen und wieder mehr Selbstvertrauen bekommen. Mein Ziel ist es, der Mannschaft weiterzuhelfen für Europa. Und für mich, Spielzeit zu kriegen.“

„“Ich habe mich dafür entschieden, ich habe es durchgezogen – und bereue gar nichts.“ (Brajan Gruda über seine Zeit in England)

Auch wenn Gruda in Brighton nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus kam, hat er seiner Ansicht nach von der Auslandserfahrung profitiert. „Persönlich hat es mir sehr viel gebracht. Alleine leben war neu für mich“, sagt er im Rückblick. Zudem sei sein Englisch anfangs „nicht das beste“ gewesen, inzwischen sei es aber manierlich, wie er betont. Dass es mancher im Nachhinein als besser erachtet hätte, wenn Gruda im Sommer 2024 statt zu wechseln in Mainz geblieben wäre, nimmt der RB-Zugang zur Kenntnis, sagt aber mit Nachdruck: „Ich habe mich dafür entschieden, ich habe das durchgezogen – und bereue gar nichts.“

Nun will er in Leipzig unter Trainer Ole Werner einen Stammplatz ergattern und das RB-Spiel mit seiner unorthodoxen Spielanlage und seinen Qualitäten im Eins-gegen-eins bereichern. Ob Gruda, der für eine Gebühr von einer Million Euro zunächst nur bis zum Saisonende ausgeliehen ist, eventuell über das Rundenende eine Zukunft bei RB hat, ist offen. „Ich will erstmal in Ruhe ankommen, in Ruhe trainieren und alles kennenlernen“, sagt die neue Leipziger Nummer zehn.

Leipzigs Neuer ist bereit für Köln

Zuvorderst will Gruda Leistung sprechen lassen. Und hat dabei auch die WM im Sommer noch nicht ganz aus dem Hinterkopf gestrichen. „Ich würde lügen, wenn ich sage: Nein“, antwortet er auf die Frage, ob er das Turnier als Ziel habe. Im Mai 2024 zählte Gruda vor der EM schon mal zum erweiterten Kader von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Geht es nach dem Leipziger Zugang, soll das Intermezzo nicht das letzte gewesen sein.

Erstmal aber steht die Bundesliga an, und für RB die Partie am Sonntag in Köln. Gruda ist bereit für einen Einsatz. „Ich denke, ich bín 100 Prozent fit. Ich fühle mich top. Aber der Trainer entscheidet.“

 Seit Montag ist Brajan Gruda ein Spieler von RB Leipzig, zumindest bis zum kommenden Mai. Über die Leipziger will der deutsche U-21-Nationalspieler eventuell noch den Sprung zur WM in den USA, Kanada und Mexiko schaffen. 

 

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