HSV: Dompé zahlt Rekordstrafe und bleibt vorerst draußen 

Am Montag verpflichtete der Hamburger SV mit Philip Otele einen neuen Linksaußen auf Leihbasis, am Dienstag fand der nächste Gipfel mit Jean-Luc Dompé statt. Das Ergebnis: Der Franzose bleibt vorerst vom Spielbetrieb suspendiert, bekommt aber zumindest wieder die Chance sich einzugliedern – und muss eine Rekordstrafe zahlen.

Franzose entschuldigt sich, darf aber nicht spielen

Jean-Luc Dompé war vor knapp eineinhalb Wochen alkoholisiert Auto gefahren, war von der Polizei angehalten worden und hatte einen Promillewert von 1,4. Weil der 30-Jährige nach einem mutmaßlich illegalen Autorennen mit Unfallfolge vor drei Jahren ein Wiederholungstäter ist, hatte der HSV in der vergangenen Woche konsequent reagiert und den Flügelstürmer bis auf Weiteres suspendiert. Am Dienstag fand nun das angekündigte nächste Gespräch mit ihm statt.

Der Bundesliga-Aufsteiger verkündete im Anschluss in einer öffentlichen Erklärung: „Dem in der Vorwoche aufgrund eines erheblichen Fehlverhaltens suspendierten Spieler wurde mitgeteilt, dass er mit einer HSV-Rekordstrafe im sechsstelligen Bereich belegt worden ist und auch in dieser Woche vom Spielbetrieb der Bundesliga-Mannschaft ausgeschlossen bleibt.“ Das bedeutet: Mindestens das nun anstehende Abstiegs-Endspiel beim direkten Konkurrenten 1. FC Heidenheim wird ohne Dompé stattfinden. Ob er in der Folge wieder eingegliedert wird, hängt vom Verlauf der kommenden Tage ab. An diesem Dienstag trainierte er individuell, im Verlauf dieser Woche soll er wieder ins Mannschaftstraining integriert werden.

„Es tut mir wahnsinnig leid“

Dompé hat die Geldstrafe akzeptiert und sich in dem Gipfel abermals bei den Verantwortlichen entschuldigt. Er äußerte sich zudem erstmals öffentlich zu seiner Alkoholfahrt. „Mir ist bewusst, dass es mit einer einfachen Entschuldigung nicht getan ist. Ich bin meiner Vorbildfunktion absolut nicht gerecht geworden. Ich habe schwerwiegende Fehler begangen und trage selbstverständlich die Konsequenzen dafür. Ich kann die Enttäuschung des Klubs, des Trainerteams und all der Fans, die mich bis hierhin immer unterstützt haben, verstehen. Es tut mir wahnsinnig leid.“

Merlin Polzin hatte sich nach Dompés Aussetzer „extrem enttäuscht“ gezeigt. Gerade auch, weil der Cheftrainer seit seiner Inthronisierung im Verbund mit dem französischsprachigen Co-Trainer Loic Favé äußerst eng mit dem Tempodribbler zusammengearbeitet hatte. Ähnlich hatten sich nach dem 2:2 gegen den FC Bayern auch die Teamkollegen geäußert, gleichzeitig betonte Albert Sambi Lokonga: „Er ist unser Freund.“

Aber bleibt der „Freund“ Dompé auch ein Mitspieler? Er hat neben seiner Entschuldigung erklärt, dass er außerdem soziales Engagement leisten will. Wiedergutmachung aber muss er nun vor allem innerhalb der Gruppe im Alltag betreiben. Der HSV kündigte an, in den kommenden Trainingstagen genau hinzuschauen. „Im Hinblick auf eine mögliche Wiedereingliederung in den Spielbetrieb werden wir genau verfolgen und bewerten, wie sich der Spieler zukünftig verhält.“ Das bedeutet: Die Tür ist nicht endgültig zu, der Weg zurück zur wichtigen Stütze aber ist durch die neuerliche Eskapade und die Leihe von Otele deutlich weiter geworden.

 Am Montag verpflichtete der Hamburger SV mit Philip Otele einen neuen Linksaußen auf Leihbasis, am Dienstag fand der nächste Gipfel mit Jean-Luc Dompé statt. Das Ergebnis: Der Franzose bleibt vorerst vom Spielbetrieb suspendiert, bekommt aber zumindest wieder die Chance sich einzugliedern – und muss eine Rekordstrafe zahlen. 

 

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