Werder trennt sich von Trainer Steffen 

Werder Bremen ist ganz nah an die Abstiegszone gerückt und zieht nun die Reißleine: Die Hanseaten gaben die Trennung von Chefcoach Horst Steffen bekannt.

Erst seit Sommer im Amt

Horst Steffen war erst vor dieser Saison von der SV Elversberg an die Weser gekommen und war der Wunschkandidat der SVW-Verantwortlichen, die den 56-Jährigen aus seinem Vertrag herauskauften und an den Zweitligisten im vergangenen Sommer eine Ablösesumme überwiesen. Nun ist Steffens Zeit in Bremen bereits wieder vorbei. Einen Tag nach dem spät zustande gekommenen 1:1 im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach, nach dem Geschäftsführer Clemens Fritz ein Bekenntnis zum Coach vermieden hatte, verkündete Werder das Aus.

„Es war eine schwere Entscheidung, aber wir haben nicht mehr die Überzeugung, dass Horst den Turnaround nach dieser langen Serie ohne Sieg gemeinsam mit der Mannschaft schaffen wird. Diese Erkenntnis wiegt natürlich schwer, gerade weil wir Horst sehr schätzen, aber sie ist das Ergebnis aus der Analyse der sportlichen Situation und den Gesprächen, die wir zuletzt geführt haben. Daher haben wir entschieden, Horst freizustellen“, erklärt Fritz am Sonntag in einer Klubmitteilung. Werder hat seit zehn Bundesliga-Auftritten nicht mehr gewonnen.

Duarte und Groß springen ein

Die bisherigen Co-Trainer Raphael Duarte und Christian Groß springen interimistisch ein. Fritz betont: „Wir sind intensiv auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer und werden uns die nötige Zeit nehmen, um die für Werder beste Lösung zu finden.“

Für Steffen war Werder Bremen seine erste Trainerstation in der Bundesliga. Der 56-Jährige machte sich zuerst im Nachwuchsbereich des MSV Duisburg und bei Borussia Mönchengladbach einen Namen, ehe er über die Stationen Stuttgarter Kickers, Preußen Münster und Chemnitzer FC 2018 zur SV Elversberg kam. Steffen führte die Saarländer von der Regionalliga Südwest bis in die 2. Liga und klopfte sogar laut an das Tor zur Bundesliga, doch in der Relegation 2024/25 scheiterte er mit der SVE am Bundesliga-Drittletzten 1. FC Heidenheim.

Die Saison 2025/26 verlief – angefangen vom Pokalaus in der 1. Runde gegen Zweitligaaufsteiger Arminia Bielefeld – allerdings bisher nicht, wie von allen Beteiligten erhofft. Bremen fand auch in der Bundesliga nicht richtig in die Spur, eine Misserfolgsserie rund um den Jahreswechsel ließ die Hanseaten der Abstiegszone gefährlich nahekommen. Zu nahe für die Verantwortlichen, die mit der Trennung von Steffen nun die Reißleine zogen.

Damit ist die siebte Trainer-Entlassung in der laufenden Spielzeit perfekt. Bereits zuvor hatten Bayer Leverkusen, Borussia Mönchengladbach, der VfL Wolfsburg, der 1. FSV Mainz 05, der FC Augsburg sowie Eintracht Frankfurt einen Wechsel auf der Trainerbank vollzogen.

 Werder Bremen ist ganz nah an die Abstiegszone gerückt und zieht nun die Reißleine: Die Hanseaten gaben die Trennung von Chefcoach Horst Steffen bekannt. 

 

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