„Vielleicht kann man in diesen Zeiten nicht der Präsident für alle sein“ 

Auf der Mitgliederversammlung am Montagabend verkündet Mathias Beck einen neuen Rekord bei den Mitgliederzahlen. Außerdem erklärt der Eintracht-Präsident, im kommenden Jahr abermals kandidieren zu wollen. Mahnende Worte richtet er an einen Teil der Anhänger.

Präsident Beck will 2027 wiedergewählt werden

Zu Beginn seiner halbstündigen Rede erläutert Mathias Beck den ungebrochenen Wachstumskurs des Vereins. Neue und ausgebaute Sportstätten, immer mehr aktive (Spitzen-)Sportler, Umstrukturierungen auf der Geschäftsstelle – Beck und seine Kollegen haben in den vergangenen zwei Jahren viele Projekte bei Eintracht Frankfurt angeschoben, die es nicht groß in die Schlagzeilen schafften.

„Die Nachfrage nach aktivem Sport ist so groß wie nie zuvor“, berichtet der 54-Jährige. Inzwischen gibt es im Verein 16.000 aktive Sportler. Die gesamte Mitgliederzahl ist zehnmal so groß. Stolz verkündet Beck: „Eintracht Frankfurt zählt heute 160.000 Mitglieder – und wir wachsen weiter. Dies zeigt, dass wir als gesamter Klub weiterhin auf einem guten Weg sind.“

Der Präsident erkennt einen Trend, dass auch immer mehr Spitzensportler unter dem Dach der Eintracht Sport treiben und an Wettkämpfen teilnehmen wollen. „Gerade in der Spitze setzen wir zukünftig auf eine noch höhere Professionalität in puncto Infrastruktur, Trainingsqualität, Vermarktungsunterstützung und Berufseinstiegsmöglichkeiten“, kündigt Beck an. Dabei solle vermehrt auf eigene Talente gebaut werden.

Weniger erfreulich ist die jüngste sportliche Entwicklung der Profifußballer, die auf der Mitgliederversammlung mit einigen prominenten Köpfen vertreten waren. Beck spricht von „unruhigen Wochen“, die Trennung von Dino Toppmöller bezeichnet er als „schweren Schritt“. Als er dem Ex-Coach dankt, setzt lang anhaltender Applaus ein – wie auch im weiteren Verlauf des Abends, als Vorstandssprecher Axel Hellmann ebenfalls warme und dankbare Worte an Toppmöller ausspricht.

„Dieses Team hat gezeigt, welches Niveau es erreichen kann“

Beck verteidigt die langfristige Strategie des Klubs, mit entwicklungsfähigen Spielern zu arbeiten, Transferüberschüsse zu erzielen, sukzessive zu wachsen und so den Abstand zur Spitze zu verringern. Die Eintracht solle für schnellen, offensiven, attraktiven Fußball mit einer jungen Mannschaft stehen. Zuletzt ist das gründlich in die Hose gegangen.

Doch der Frankfurter Präsident bleibt zuversichtlich: „Uns war immer bewusst, dass wir Phasen erleben werden, in denen es nicht so gut läuft. Trotzdem ist klar, dass wir einen Kader mit hoher Qualität und großem Entwicklungspotenzial haben. Dieses Team hat gezeigt, welches Niveau es erreichen kann. Daher bin ich felsenfest davon überzeugt, dass wir mit einem neuen Impuls auch kurzfristig wieder aus dieser Phase herauskommen.“

„Antisemitismus, Hass und Hetze, Rassismus, homophobe Aussagen und die politische Vereinnahmung von Eintracht Frankfurt haben bei uns nichts zu suchen.“ (Eintracht-Präsident Mathias Beck)

Deutliche Worte hat er derweil noch an jene Teile der Anhänger gerichtet, die immer wieder mal aus der Reihe tanzen. „Auch wenn es mein Wunsch ist, vielleicht kann man in diesen Zeiten nicht der Präsident für alle sein. Aber ich bin mit voller Kraft und Überzeugung der Präsident für alle, die sich hinter unseren Werten vereinen“, betont Beck. „Antisemitismus, Hass und Hetze, Rassismus, homophobe Aussagen und die politische Vereinnahmung von Eintracht Frankfurt haben bei uns nichts zu suchen. Nicht in unserem Verein und damit auch nicht in unserem Stadion.“

Konsequente Marschroute angekündigt

Weiter stellt er klar: „Wir werden konsequent Maßnahmen gegen jene ergreifen, die die Werte von Eintracht Frankfurt nicht respektieren. Das gilt auch und insbesondere für die Gefährdung anderer Stadionbesucher. Wenn etwas die Hand verlässt, ob brennend oder nicht, und in den Innenraum oder auf andere Menschen geworfen oder geschossen wird, kann das nicht geduldet werden. Ich denke, hierzu haben wir keine zwei Meinungen.“

Am Ende seiner Rede kündigt Beck an, auf der Mitgliederversammlung im kommenden Jahr für eine weitere Amtszeit als Präsident kandidieren zu wollen: „Meine Ideen sind zahlreich, meine Tatkraft ist riesig und ich spüre den unbändigen Zusammenhalt unserer Eintracht. Denn am Ende ist es genau das, was uns ausmacht: Im Herzen sind wir vereint.“

Von den rund 1800 anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern gab es herzlichen Applaus für den Präsidenten.

 Auf der Mitgliederversammlung am Montagabend verkündet Mathias Beck einen neuen Rekord bei den Mitgliederzahlen. Außerdem erklärt der Eintracht-Präsident, im kommenden Jahr abermals kandidieren zu wollen. Mahnende Worte richtet er an einen Teil der Anhänger. 

 

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