„Malen uns nichts schön“: Werder rutscht weiter ab 

Werder Bremen hat auch in Leverkusen nicht gewonnen und wartet nun seit acht Ligaspielen auf einen Sieg. Mit der Leistung bei der Werkself waren die Werderaner allerdings gar nicht so unzufrieden.

Große Probleme in der Offensive

„Ich würde sagen, dass wir es ähnlich verdient gehabt hätten als Sieger vom Platz zu gehen. Wir haben einen guten Matchplan gehabt, sind gut in die Abläufe gekommen. Wir haben vielleicht das ein oder andere Mal zu passiv verteidigt. Aber es ist halt Leverkusen, sie haben natürlich Qualität“, sagte Bremens Keeper Mio Backhaus nach dem 0:1 in Leverkusen am DAZN-Mikrofon.

Und auch Defensivmann und Kapitän Marco Friedl, der seine fünfte Gelbe Karte sah und am Dienstag im Nachholspiel gegen Hoffenheim fehlen wird, hat keine schlechte Partie seiner Mannschaft gesehen. „Ich habe nicht damit gerechnet, dass Leverkusen so defensiv steht. Wir haben es mit dem Ball schon gut gemacht, natürlich waren ein, zwei Abspiele nicht gut. Aber wir hatten mehr vom Spiel“, so der Österreicher, der aber einräumte: „Wir haben es aber hinten raus nicht geschafft, im Sechzehner gefährlich zu werden.“

Leverkusen überließ den Bremern nach der Pause viel Ballbesitz und agierte mit der Führung im Rücken extrem passiv. Die Werderaner wussten damit aber gar nichts anzufangen, kamen nach der Pause kaum zu Torchancen, einzig Romano Schmid näherte sich dem Ausgleich kurz nach dem Seitenwechsel an. Ansonsten verpuffte auch die Schlussphase ohne Torgefahr der Norddeutschen.

„Wir können die Tabelle lesen“

Die nackten Zahlen der Werderaner lesen sich so langsam bedrohlich. Bremen rutschte in der Tabelle auf Platz 15 ab und hat nur noch drei Punkte Vorsprung auf Rang 16. Keines der vergangenen acht Ligaspiele konnte Werder gewinnen, es gab nur drei Zähler. Und in vier der vergangenen fünf Partien erzielte der SVW kein Tor, dazu kommt der offensiv komplett harmlose Auftritt im Testspiel beim FC St. Pauli. Einzig das 3:3 gegen Frankfurt war eine Ausnahme, bei der die Norddeutschen dreifach trafen.

Trotz vermeintlich ordentlicher Auftritte muss der SV Werder mächtig aufpassen, die Situation nicht zu verkennen. Aber dafür sorgt schon Geschäftsführer Clemens Fritz, der feststellt: „Wir müssen uns nichts vormachen. Wir können die Tabelle lesen, und wenn du da unten drinstehst, dann musst du dich da wieder rauskämpfen. Wir malen uns da nichts schön. Wir wissen um die Situation.“

Fritz stärkt Steffen – Abwehr-Alarm vor Hoffenheim

Beim ein oder anderen Klub wäre sicherlich schon eine Trainerdiskussion ausgebrochen, nicht so in Bremen. Fritz betonte, dass Coach Horst Steffen „voll und ganz“ das Vertrauen genieße. Der Funktionär ergänzte: „Wir müssen punkten. Ich habe keine Leverkusener Mannschaft gesehen, die besser war. Wir werden auch diesen Bock wieder umstoßen.“

Am besten aus Bremer Sicht schon am Dienstag im Nachholspiel gegen die extrem formstarke TSG Hoffenheim. Doch dort wartet auf die Werderaner ein echtes Defensivproblem. Maximilian Wöber und Niklas Stark fielen in Leverkusen verletzt aus und könnten auch am Dienstag fehlen, Amos Pieper verletzte sich in der Anfangsphase der Partie am Samstag. Dazu fehlt Friedl am Dienstag gesperrt. Auf Steffen wartet also eine ziemliche Aufgabe im Defensivbereich.

 Werder Bremen hat auch in Leverkusen nicht gewonnen und wartet nun seit acht Ligaspielen auf einen Sieg. Mit der Leistung bei der Werkself waren die Werderaner allerdings gar nicht so unzufrieden. 

 

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