Dass Thomas Kessler beim 1. FC Köln zum Sport-Geschäftsführer aufgestiegen ist, freut auch Lukas Kwasniok. Der Trainer erklärt, wie sich das Verhältnis zwischen ihm und dem Ex-Profi gewandelt hat.
Kölns Coach schwärmt
Manchmal muss Lukas Kwasniok etwas klarstellen. „Es wäre ja ein Bananenverein“, betonte der Trainer des 1. FC Köln schmunzelnd, „wenn der Sportdirektor oder Geschäftsführer Sport nicht in Zusammenarbeit mit dem Trainer vor der Mannschaft sprechen würde.“ Was im Umkehrschluss heißt, dass Thomas Kessler hin und wieder Ansprachen beim Team hält und das auch weiterhin tun wird, wenn es der Ex-Profi für nötig hält. Immer in Absprache mit dem Trainer natürlich, das sagte Kwasniok auch. „Aber so werden wir es weiterhin machen.“
Offenbar ist etwas zusammengewachsen
Ein Vorgang, den man durchaus als Zeichen für ein gesundes Binnenverhältnis zwischen dem Trainer und seinem Vorgesetzten werten darf. Letzterer stieg unter der Woche gar vom Sportdirektor zum Geschäftsführer auf und sitzt damit offiziell im höchsten operativen Gremium der Geißböcke. Ein Aufstieg, den auch Kwasniok begrüßt.
„Alles andere hätte mich überrascht“, sagte der im Sommer von Kessler Verpflichtete. Es war ihm ein Anliegen, zu betonen, dass da in den vergangenen Wochen offenbar etwas zusammengewachsen ist. Womöglich auch, weil es einen ordentlichen Durchhänger mit zeitweise acht Spielen ohne Sieg gegeben hatte.
Ein „entscheidender Schritt“ für den FC
„Kess hatte zu Beginn sehr viele Themen“, beschrieb Kwasniok die Zusammenarbeit. „Die sind immer noch vorhanden, aber ich glaube, dass wir vor allem in den letzten sechs, acht Wochen mehr Zeit miteinander verbringen konnten.“ Womöglich hat da auch das Trainingslager in Spanien seinen Teil beigetragen und der 2:1-Sieg gegen Mainz zudem die Stimmung ordentlich aufgehellt.
Eine Zeit, die Kessler und Kwasniok offenbar nähergebracht hat. „Nachdem sich Dinge in anderen Teilbereichen erledigt haben, ist aus dem engen ein inniges Verhältnis geworden“, sagt der Coach und unterstreicht mit Blick auf Kesslers Aufstieg in die Geschäftsführung: „Insofern ist es für mich ein entscheidender Schritt. Das ist für den 1. FC Köln gut, für mich gut, für die Fans gut und für die Journalisten gut. Es gibt nur Gewinner.“ Das müsse man, stellte Kwasniok aber auch klar, nun mit Siegen untermauern.
Dass Thomas Kessler beim 1. FC Köln zum Sport-Geschäftsführer aufgestiegen ist, freut auch Lukas Kwasniok. Der Trainer erklärt, wie sich das Verhältnis zwischen ihm und dem Ex-Profi gewandelt hat.
