Bayern vor dem Start: Kalter Januar, heißer Spielplan 

Ein gemütlicher Start ins Jahr 2026? Von wegen! Der FC Bayern legt mit drei englischen Wochen in Serie los, muss im Januar gleich siebenmal in Pflichtspielen ran und ist vor der heißen Saisonphase voll gefordert.

Sieben Pflichtspiele zum Auftakt

Die Form stimmt, die Bayern haben sie über Weihnachten nicht verloren. Nach ein paar Trainingseinheiten gewann die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany mit 5:0 bei RB Salzburg. Lennart Karl traf doppelt, Hiroki Ito, Talent Felipe Chavez und Tom Bischof trafen ebenfalls. Der Jahresauftakt gegen den VfL Wolfsburg am Sonntag (17.30 Uhr, LIVE! bei kicker) kann also kommen.

„Wir haben eine große Motivation für unsere Ziele, die wir 2026 erreichen wollen“, erklärte Kompany nach dem Testspiel und attestierte seiner Mannschaft einen „perfekten Job“. Schon nach ein paar Trainingseinheiten wirke das Team enthusiastisch. „Wir haben Spiele unter der Woche, drei Spiele in sechs Tagen in den kommenden Wochen. Das ist sehr intensiv, vor allem, wenn man aus dem Urlaub kommt. Wenn der Kader durch diese Phase kommt, werden wir in die entscheidende Saisonphase sehr stark einsteigen“, ist der Trainer überzeugt.

In der Bundesliga warten auf die Münchner nach dem Auftakt gegen Wolfsburg Auswärtsspiele beim 1. FC Köln und zum Rückrundenauftakt bei RB Leipzig, anschließend der FC Augsburg und zum Monatsende eine Reise in den Norden zum Hamburger SV. Dazwischen geht die Ligaphase in der Champions League mit einem Heimspiel gegen Union Saint-Gilloise und der Partie bei der PSV Eindhoven zu Ende. Ein Sieg, und die Münchner sind sicher unter den Top 8 und könnten einem entspannteren Spielplan im Februar entgegenblicken.

Nie waren es mehr Pflichtspiele im Januar

Eine längere Winterpause gibt es in Deutschland schon seit vielen Jahren nicht mehr, mehr als sieben Pflichtspiele im ersten Monat des Jahres hatten die Münchner seit ihrem Bundesliga-Aufstieg 1965 aber auch noch nicht. Nur die Corona-Pandemie brachte identisch viele Spiele, sieben in 2021. Damals startete die Saison allerdings erst im Oktober, es folgte eine Hetzjagd durch den Spielkalender.

Allein sind die Münchner übrigens nicht. Wie schon 2021 müssen auch Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt im Januar siebenmal ran. Für die Spitzenteams der Premier League klingt das wie Erholung. Der FC Chelsea, Newcastle United, der FC Liverpool und Manchester City spielen im Januar neunmal, die Spurs aus Tottenham und der FC Arsenal achtmal.

Wie sich dies auf die Belastung auswirkt? Abwarten. Bislang kommen die Bayern trotz der Klub-WM im Sommer gut durch die Saison. Eine gute Trainings- und Belastungssteuerung macht es möglich. Langzeitverletzte gibt es derzeit nicht mehr. In Salzburg fehlten zwar Manuel Neuer, Jamal Musiala, Joshua Kimmich, Alphonso Davies und Sacha Boey ebenso wie Nicolas Jackson (Afrika-Cup), doch alle sind bald zurück. Kompany kann sich bei neun Punkten Vorsprung den Luxus leisten, niemanden zu verheizen, er wird im Januar den gesamten Kader benötigen und nutzen.

 Ein gemütlicher Start ins Jahr 2026? Von wegen! Der FC Bayern legt mit drei englischen Wochen in Serie los, muss im Januar gleich siebenmal in Pflichtspielen ran und ist vor der heißen Saisonphase voll gefordert. 

 

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